JUSOS - Demokratischer Sozialismus

Definition des Demokratischen Sozialismus

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Aus dem Hamburger Grundsatzprogramm der SPD:
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Demokratischer Sozialismus
Unsere Geschichte ist geprägt von der Idee des demokratischen Sozialis-
mus, einer Gesellschaft der Freien und Gleichen, in der unsere Grund-
werte verwirklicht sind. Sie verlangt eine Ordnung von Wirtschaft, Staat
und Gesellschaft, in der die bürgerlichen, politischen, sozialen und wirt-
schaftlichen Grundrechte für alle Menschen garantiert sind, alle Menschen
ein Leben ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt, also in sozialer
und menschlicher Sicherheit führen können.
Das Ende des Staatssozialismus sowjetischer Prägung hat die Idee des
demokratischen Sozialismus nicht widerlegt, sondern die Orientierung
der Sozialdemokratie an Grundwerten eindrucksvoll bestätigt. Der
demokratische Sozialismus bleibt für uns die Vision einer freien, gerech-
ten und solidarischen Gesellschaft, deren Verwirklichung für uns eine
dauernde Aufgabe ist. Das Prinzip unseres Handelns ist die soziale
Demokratie.

Link zum Parteiprogramm von 2007

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Demokratischer Sozialismus aus der Geschichte

Sozialdemokratie vor 1914

Wilhelm Liebknecht einer der Gründerväter der SPD

„Sozialismus und De­mokratie sind nicht dasselbe, aber sie sind nur ein verschiede­ner Ausdruck desselben Grundgedankens; sie gehören zueinan­der, ergänzen einander, können nie miteinander in Wider­spruch stehen. [...] Der demokratische Staat ist die einzig mögliche Form der sozialistisch organisierten Gesellschaft.“

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DDR und Stalin

In der heutigen Zeit wird Sozialismus leider immer wieder mit der Staatsform der DDR verwechselt.

Hierzu die Kritik von Rosa Luxemburg an DDR/UdSSR (Leninismus/Stalinismus) :

„Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für die Mitglieder einer Partei – und mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden […] Ohne allgemeine Wahlen, ungehemmte Presse und Versammlungsfreiheit, freien Meinungskampf erstirbt das Leben in jeder öffentlichen Institution, wird zum Scheinleben, in der die Bürokratie allein das tätige Element bleibt. Das öffentliche Leben schläft allmählich ein, einige Dutzend Parteiführer von unerschöpflicher Energie und grenzenlosem Idealismus dirigieren und regieren, unter ihnen leitet in Wirklichkeit ein Dutzend hervorragender Köpfe, und eine Elite der Arbeiterschaft wird von Zeit zu Zeit zu Versammlungen aufgeboten, um den Reden der Führer Beifall zu klatschen, vorgelegten Resolutionen einstimmig zuzustimmen, im Grunde also eine Cliquenwirtschaft – eine Diktatur allerdings, aber nicht die Diktatur des Proletariats, sondern die Diktatur einer Handvoll Politiker, d. h. Diktatur im rein bürgerlichen Sinne, im Sinne der Jakobinerherrschaft […] Das ist ein übermächtiges, objektives Gesetz, dem sich keine Partei zu entziehen vermag.“

Referenzen

Mehr zu diesem Thema findet man auf Wikipedia.

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